Rotterdam – Der deutsche Auftritt beim Eurovision Song Contest 2030 ist am Samstagabend von einem schwerwiegenden technischen Zwischenfall überschattet worden. Während der Live-Übertragung kam es zu einer nicht vorgesehenen Fortbewegung der eingesetzten Kettenfahrzeuge, die den Ablauf der Show erheblich beeinträchtigte.
Nach Angaben der Produktionsleitung setzte eines der Fahrzeuge wenige Sekunden nach dem Refrain selbstständig seine Bewegung fort. Versuche, den Vorgang über das zentrale Bühnenleitsystem zu stoppen, blieben erfolglos. In der Folge rollten beide Panzer mehrfach im Kreis, während das Orchester den vorgesehenen Schlusspart bereits beendet hatte.
Das Publikum reagierte zunächst mit Applaus, später mit hörbarer Verunsicherung. Mehrere Kameraperspektiven mussten kurzfristig abgeschaltet werden, nachdem ein Fahrzeug den vorgesehenen Aktionsradius verließ und Teile der Kulisse beschädigte.
Der Sänger des Beitrags blieb währenddessen regungslos an seinem Mikrofon stehen und führte den letzten Textblock „planmäßig zu Ende“. Ein Mitglied des Bühnenpersonals wurde leicht verletzt, als es versuchte, ein Richtmikrofon in Sicherheit zu bringen.
Die Moderation sprach von einem „unerwarteten Moment deutscher Authentizität“. Die Übertragung wurde nach 1 Minute und 42 Sekunden wieder in den regulären Ablauf integriert.
Ein Sprecher der Bundeswehr erklärte noch in der Nacht, es habe sich um „eine Verkettung mehrerer kleiner Abweichungen“ gehandelt. Man prüfe derzeit, warum die Fahrzeuge den dramaturgischen Abschluss „offen interpretiert“ hätten.
Internationale Medien sprachen von einem „der nachhaltigsten ESC-Momente der letzten Jahrzehnte“.


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