Nach dem erfolgreichen Einstieg in den Fertighausmarkt erweitern LEGO und SMART ihre Zusammenarbeit nun auf den Bereich urbaner Mobilität. Mit dem neuen „BrickMobil 2026“ präsentieren beide Unternehmen das erste straßentaugliche Klemmbaustein-Fahrzeug, das laut Hersteller „die Grenze zwischen Spielzeug, Automobil und Versicherungsfall neu definiert“.
Das Fahrzeug wurde speziell für Innenstädte entwickelt, in denen klassische Autos ohnehin kaum noch fahren dürfen, aber weiterhin bezahlt, versichert, gewartet und bewegt werden müssen. Mit einer Länge von 2,41 Metern passt das BrickMobil in fast jede Parklücke, in einige Hausflure und nach Angaben von Smart „bei umgeklappter Rückbank auch in größere Kinderzimmer“.
Das Auto besteht zu 87 Prozent aus handelsüblichen LEGO-Steinen. Nicht aus LEGO gefertigt sind bisher nur Reifen, Scheiben, Akku, Sicherheitsgurte, Airbags, Bremsanlage, Lenkung, Fahrgestell, Elektromotor und die Warnweste. LEGO betont jedoch, dass man an einer langfristigen Reduzierung dieser Fremdteile arbeite und auf LEGO-Technic Elemente zurückgreifen möchte.
Insbesondere experimentiert LEGO derzeit an einem eigenen LEGO Car-Akku — mit bereits ersten brandheissen Erkenntnissen, so ein Pressesprecher.
„Wir wollen ein Fahrzeug schaffen, das jeder versteht“, erklärte ein Sprecher von LEGO bei der Präsentation. „Wenn etwas abfällt, steckt man es einfach wieder dran. Bei der Sonderausstattung ist es ganz genauso.“
SMART sieht in der Kooperation eine konsequente Weiterentwicklung der eigenen Modellgeschichte. Man habe seit Jahren daran gearbeitet, Autos zu bauen, die von außen wie Spielzeug wirken, aber innen die volle Verantwortung eines Erwachsenenlebens erzeugen. Mit LEGO sei nun endlich ein Partner gefunden worden, der diesen Widerspruch nicht nur verstehe, sondern seit Jahrzehnten industriell perfektioniere.
🔧 Technische Details
Karosserie:
Die Außenhülle besteht aus 38.000 LEGO-Elementen der neuen Serie „LEGO Mobility“. Zur Erhöhung der Stabilität werden tragende Bereiche mit transparentem Spezialkleber fixiert, damit das Fahrzeug auch bei höheren Geschwindigkeiten nicht in pädagogisch wertvolle Einzelteile zerfällt.
Farbauswahl:
Das Grundmodell erscheint in Rot, Gelb, Grün und „Behörden-Grau“. Gegen Aufpreis können Kunden die Karosseriebausteine farblich selbst mischen und so z.B. ein kleines Logo oder einen Text direkt „einbauen“. Smart weist allerdings darauf hin, dass Fahrzeuge mit zufälliger Farbkombination später möglicherweise schwerer wiederzufinden sind, wenn viele Farbanteile der Umgebung dabei sind — und zufällig ein Camouflage Tarn-Effekt entsteht.
Motor:
Angetrieben wird das BrickMobil von einem kompakten Elektromotor. Ein reiner LEGO-Technic-Antrieb wurde bisher verworfen, nachdem Testfahrer auf der Geraden von einem sehr entschlossenen Seniorenrollator überholt wurden. Die Wissenschaftler sind aber optimistisch und meinen theoretisch sogar ein Kreuzfahrtschiff mit einem LEGO-Akku fahren lassen zu können — sofern dieser groß genug ist. Also etwa die Hälfte vom Schiff.
Reparaturkonzept:
Kleine Unfallschäden können direkt vor Ort mit dem Mobilen Ersatzteil-Kit behoben werden. Dazu liegt jedem Fahrzeug ein Sortierkasten bei, der laut Hersteller „mindestens 70 Prozent aller typischen Zusammenstöße mit Pollern, Gartenzäunen, Parkuhren, Fahrrädern, Scootern und Fußgängern“ abdeckt.
Sicherheit:
Bei einem Aufprall zerlegt sich die Front kontrolliert in Kleinteile. LEGO spricht von einer „modularen Knautschzone“. Die Entwickler sprechen von „einem Unfall, der danach nur noch aufgeräumt werden muss“.
Innenraum:
Das Cockpit ist minimalistisch gehalten. Statt klassischer Bedienelemente gibt es farbige Noppenfelder mit Druckelemeneten, auf denen Funktionen wie Licht, Heizung, Hupe und Scheibenwischer nachträglich aufgebaut werden können. Die Bedienungsanleitung umfasst 614 Seiten, besteht nur aus Bildern und enthält keine Worte — wie es bei LEGO üblich ist. Laut SMART kommt das besonders internationalen Pendlern entgegen.
Sitzsystem:
Die Sitze sind höhenverstellbar, sofern man genügend flache Platten unterklemmt. Für Familien ist eine Kindersitzlösung geplant, bei der Kinder direkt in das bestehende Baukonzept integriert werden.
Bauzeit: 2 Wochen mit geübten Kindern, 1 Monat mit einem erfahrenen KFZ-Mechaniker.
👨👩👧👦 Zielgruppe
Das BrickMobil richtet sich an Menschen, die Nachhaltigkeit, Design und regressives Sicherheitsgefühl verbinden möchten. Besonders angesprochen werden urbane Berufstätige, junge Familien, Sammler, Architekten, Menschen mit zu großen Garagen und Erwachsene, die nie ganz erwachsen geworden sind.
Laut einer internen Marktanalyse sieht SMART großes Potenzial bei Kunden, die sich bereits ein sehr kleines Auto gekauft haben und nun bereit sind, den nächsten logischen Schritt zu gehen: ein Auto, das noch kleiner ist und zumindest theoretisch von einem Kind repariert werden könnte.
📱 Sonderausstattung
Zum Marktstart sind mehrere Ausstattungspakete geplant:
City Pack:
Enthält zusätzliche Stoßfänger, Ersatzspiegel und 400 Kleinteile für den täglichen Kontakt mit Lieferzonen.
Executive Pack:
Mit schwarzer Dachlinie, Chromoptik aus silbernen LEGO-Steinen und einem herausnehmbaren Aktenkoffer, der gleichzeitig als Wagenheber dient.
Family Pack:
Inklusive Rücksitzmodul, Snackhalter und 1.200 Ersatzteilen für Situationen, in denen Kinder während der Fahrt aus Langeweile beginnen, das Fahrzeug weiterzuentwickeln.
Apocalypse Pack:
Mit Schneeschaufel, Dachgepäckträger, Solarpanel und einer gedruckten Anleitung, wie man aus dem Auto ein Notquartier baut.
🚗 Straßenzulassung
Die Zulassung des BrickMobil wird derzeit mit mehreren europäischen Prüfstellen abgestimmt. Probleme gibt es noch bei der Frage, ob ein Fahrzeug als Fahrzeug gilt, wenn es nach einem Unfall wieder in die Originalverpackung zurücksortiert werden kann.
Auch der TÜV prüft nach eigenen Angaben neue Testverfahren. Besonders relevant sei dabei, ob tragende Bauteile dauerhaft verbunden sind oder nur „mit kindlichem Optimismus“ aufeinanderhalten.
Ein Sprecher der Prüforganisation erklärte: „Grundsätzlich spricht nichts gegen ein Auto aus Klemmbausteinen, solange Bremsweg, Crashverhalten und die emotionale Belastung der Eltern im Rahmen bleiben.“
🏙 Mobilität der Zukunft
LEGO und Smart sehen im BrickMobil einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende. Das Fahrzeug sei leicht, kompakt, elektrisch und könne bei Nichtgebrauch platzsparend teilzerlegt werden. In Großstädten könnten Besitzer ihr Auto künftig einfach mit in die Wohnung nehmen, sofern sie die Dachkonstruktion vorher abmontieren.
Zudem müssten die Autos später nicht „abgewrackt“ werden, sondern könnten als aufbereitete Einzelbausteine in Sonderserien von „LEGO-Recycling“ weiterverwendet werden.
Auch Carsharing-Anbieter zeigen erstes Interesse. Allerdings müsste vor jeder Fahrt geprüft werden, ob der vorherige Nutzer das Auto vollständig zurückgegeben hat. Besonders Motorhauben, Seitenspiegel und dekorative Scheinwerfer gelten laut Pilotstudien als „erhöht mitnahmegefährdet“.
🚗 Ausblick: LEGO plant Einstieg in weitere Fahrzeugklassen
Bereits vor Marktstart des BrickMobil 2026 deutet LEGO an, dass die Kooperation mit SMART nur der Anfang einer deutlich größeren Mobilitätsstrategie sein könnte. Intern arbeite man an einer vollständigen Erweiterung der Produktlinie, die langfristig alle Bereiche des Verkehrs erfassen soll, in denen Menschen bisher noch unnötig viel Vertrauen in Metall, Schrauben und physikalische Grundannahmen gesetzt haben.
Besonders weit fortgeschritten seien nach Unternehmensangaben erste Konzepte für den Einstieg in den Motorsport. Unter dem Arbeitstitel „Formula Brick“ prüft LEGO derzeit ein Formel-1-ähnliches Fahrzeug, dessen aerodynamische Bauteile vollständig aus Klemmmodulen bestehen sollen. Der Frontflügel könne bei Bedarf während des Rennens umgesteckt werden, etwa wenn sich die Strecke, das Wetter oder die Meinung des Fahrers ändere.
Auch der Luxusmarkt soll erschlossen werden. Erste Designstudien für eine LEGO-Limousine im Segment von Rolls-Royce und Bentley sollen bereits vorliegen. Geplant sei ein Fahrzeug mit handverlesenen Noppen, geräuschgedämmtem Stecksystem. Die Lederausstattung werde allerdings noch geprüft, da LEGO aus Gründen der Markenreinheit zunächst versuche, auch Leder durch Kunststoffplatten mit Prägung zu ersetzen.
Definitiv bestätigt wurde hingegen ein LEGO-Motorrad der Serie LEGO-Bike. Als mögliche technische Richtung nannte ein Insider „etwas zwischen Kawasaki Ninja, Suzuki Hayabusa und einem Kinder-Scooter“. Das Motorrad soll über eine besonders sportliche Sitzposition verfügen, die laut Entwicklerteam „nicht unbequemer ist als das Original, nur ehrlicher“. Der Helm könnte optional aus LEGO-Technic-Elementen bestehen, was allerdings noch durch mehrere europäische Sicherheitsbehörden und mindestens einen besorgten Elternbeirat geprüft werden müsse.
Ebenfalls diskutiert wird ein Reisebus aus Klemmbausteinen. Dieser soll vor allem im Fernverkehr eingesetzt werden und bei Verspätungen neue Möglichkeiten eröffnen:
Fahrgäste könnten während längerer Standzeiten einzelne Sitzreihen, Gepäckfächer oder Teile der Außenverkleidung zu einem Dachaufbau mit Aussichtsturm umbauen. Reiseveranstalter sehen darin eine Chance, Wartezeit künftig als „interaktives Mobilitätserlebnis“ zu vermarkten.
Am ambitioniertesten ist jedoch das Projekt eines vollelektrischen LEGO-Schwerlast-Lkw. Der geplante 80-Tonner, wobei rund die Hälfte davon bereits durch den Akku im Anhänger verbraucht werde. Kritiker sehen darin ein logistisches Problem. LEGO spricht hingegen von einem „ehrlichen Beitrag zur Transparenz im Güterverkehr“, da erstmals sichtbar werde, dass ein großer Teil moderner Mobilität ohnehin nur noch dazu diene, die eigene Energieversorgung mitzutransportieren.
Langfristig schließt LEGO auch Sonderfahrzeuge nicht aus. Denkbar seien ein Feuerwehrwagen, bei dem man die Leiter mit Bausteinen verlängern kann, ein Polizeiauto mit ausbaubarer Gefängniszelle, sowie ein kommunales Müllfahrzeug, das nach Angaben des Unternehmens „endlich aus demselben Material besteht wie große Teile seines Inhalts“.
Als Dachmarke für die neue Sparte gilt derzeit der Name:
LEGO Mobility – Verkehr neu zusammengesteckt.
🏁 Fazit
Mit dem BrickMobil 2026 wollen LEGO und Smart beweisen, dass Mobilität nicht zwangsläufig aus Stahl, Aluminium und wirtschaftlicher Vernunft bestehen muss. Das Auto der Zukunft soll kleiner, bunter und modularer werden — und im Idealfall so konstruiert sein, dass man nach einem Auffahrunfall wenigstens noch etwas Sinnvolles daraus bauen kann. Z.B. einen Kleiderschrank — oder ein erweiterbares Wandregal.
Die Werbeslogans stehen bereits fest:
„BrickMobil 2026 – Das erste Auto, das nach dem Unfall wieder pädagogisch wertvoll ist.“
„BrickMobil 2026 – Mobilität zum Zusammenstecken.“
„BrickMobil 2026 – Das erste Stadtauto, das man auch im Wohnzimmer parken kann.“
„BrickMobil 2026 – Für Menschen, denen ein Smart noch zu massiv wirkt.“
„BrickMobil 2026 – Die Verkehrswende beginnt mit dem ersten Klick.“


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