Kunde installiert Windows auf neuem Mac – Apple Store reagiert besonnen

Notebook Apple
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Im Technologiezentrum der Hauptstadt kam es am Dienstag zu einem ungewöhnlichen Vorfall.
Ein Kunde hatte sich nach längerer Beratung entschieden, „endlich etwas Vernünftiges“ zu kaufen, und erwarb ein hochpreisiges Notebook der Marke Apple. Laut Verkäufer verfüge das Gerät über „die weltweit fortschrittlichste Benutzererfahrung, vollendet in gebürstetem Aluminium“.

Nachdem die Transaktion abgeschlossen war, öffnete der Käufer – unter den wachsamen Blicken mehrerer Interessenten – die Verpackung, setzte sich an einen der Präsentationstische und startete das Gerät noch im Laden. Auf Nachfrage, ob der Akku geladen sei, bestätigte der Verkäufer mit professioneller Gelassenheit, „unsere Produkte sind immer einsatzbereit“.

Der Kunde nickte zufrieden, steckte einen USB-Stick ein und begann, Windows zu installieren.
„Ich brauche Qualitätshardware“, erklärte er sachlich, „aber ein Betriebssystem, das auch arbeitet.“

Mehrere umstehende Kunden hielten den Atem an. Ein jugendlicher Besucher soll versucht haben, die Installation mit dem Hinweis zu stoppen, dies könne „die Marke beschädigen“. Andere Kunden waren sehr verärgert. Ein Store-Mitarbeiter griff deeskalierend ein und erklärte, die Softwareentscheidung liege selbstverständlich beim Nutzer, „solange der Apfel auf der Rückseite sichtbar bleibt“.

Nach rund zwanzig Minuten war der Prozess abgeschlossen. Der Käufer bedankte sich für die kompetente Beratung und verließ den Store mit den Worten:
„Jetzt funktioniert er richtig.“

Apple erklärte später auf Anfrage, man unterstütze Vielfalt und respektiere alle Lebensformen von Betriebssystemen, „sofern sie in unseren Geräten stattfinden“.
Ein Sprecher betonte, die Hardware bleibe davon unberührt. „Unsere Notebooks sind tolerant, aber enttäuscht.“

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